Damit wir unsere Webseiten für Sie optimieren und personalisieren können würden wir gerne Cookies verwenden. Zudem werden Cookies gebraucht, um Funktionen von Soziale Media Plattformen anbieten zu können, Zugriffe auf unsere Webseiten zu analysieren und Informationen zur Verwendung unserer Webseiten an unsere Partner in den Bereichen der sozialen Medien, Anzeigen und Analysen weiterzugeben. Sind Sie widerruflich mit der Nutzung von Cookies auf unseren Webseiten einverstanden?

Cookie-Entscheidung widerrufen

Agenten in KI & LLMs: Definition, Vorteile, Beispiele

KI-Agenten sind LLM-basierte Systeme, die Tools nutzen, Aufgaben planen und Ergebnisse prüfen – ideal für Marketing, Support und Software-Automation.

Kurze Definition

Agenten (auch: Agentic AI, LLM-Agenten oder virtuelle Agenten) sind KI-Systeme, die ein Ziel bekommen und dann in mehreren Schritten selbstständig arbeiten: Sie zerlegen Aufgaben, nutzen Tools (APIs, Datenbanken, Kalender, CRM), prüfen Zwischenergebnisse und liefern am Ende ein Ergebnis – oft als Chatbot oder als Hintergrundprozess.

Merksatz: Ein Chatbot antwortet. Ein Agent handelt (innerhalb klarer Regeln).

Warum ist das wichtig für dich?

Im Online-Marketing bestehen viele Aufgaben aus wiederkehrenden Mini-Schritten: Daten holen, vergleichen, priorisieren, Text schreiben, Assets anpassen, in Tools eintragen, Ergebnisse kontrollieren. Ein normaler LLM-Chat (z.B. ChatGPT) hilft beim Denken und Formulieren – aber er kann deine Systeme nicht zuverlässig bedienen, nichts nachschlagen, nichts dokumentieren und nichts prüfen.

Ein Agent schließt diese Lücke: Er verbindet dein LLM mit Aktionen (Tool-/Function-Calling) und mit einer Wissensbasis (z.B. RAG über eine Vektordatenbank). Damit wird aus „Text generieren“ ein „Arbeitsprozess ausführen“ – mit deutlich mehr Nutzen als nur Prompts.

Präzise Definition

Ein KI-Agent ist eine Software-Komponente, die:

  • ein Ziel oder eine Aufgabe erhält (z.B. „Optimiere diese Google-Ads-Kampagne“),
  • ein LLM als Entscheidungs- und Sprachmodul nutzt,
  • über Tools externe Systeme abfragt oder Aktionen ausführt,
  • optional Memory (Kontext über mehrere Schritte) und RAG (Unternehmens-Wissen) einbindet,
  • in einem Loop iteriert, bis ein Stopp-Kriterium erreicht ist (fertig, Budget/Token-Limit, Iterationslimit, menschliche Freigabe).

Wie funktioniert das?

Der typische Agenten-Loop (einfach erklärt)

  1. Planen: Der Agent macht aus deinem Ziel eine To-do-Liste (z.B. „Daten holen → Hypothese → Vorschlag → Check“).
  2. Tool wählen: Er entscheidet, welches Tool den nächsten Schritt löst (Analytics, Google Ads API, CRM, Datenbank, Webhook).
  3. Ausführen: Dein System führt die Tool-Aktion aus (wichtig: das LLM führt keinen Code aus, es steuert nur).
  4. Bewerten: Der Agent liest die Tool-Ergebnisse, prüft Plausibilität und entscheidet den nächsten Schritt.
  5. Abschließen: Er liefert Ergebnis, Ticket, Draft oder konkrete Handlungsempfehlung – oft mit „Human-in-the-loop“ zur Freigabe.

Wo kommen RAG, Vektordatenbank und Token ins Spiel?

  • RAG + Vektordatenbank: Wenn der Agent „deine Wahrheit“ braucht (Brand-Guidelines, Produktdaten, Preislisten), sucht er passende Textstellen per Ähnlichkeitssuche (Embeddings) und nutzt sie als Kontext. Das reduziert Halluzinationen, ersetzt aber keine Qualitätskontrolle.
  • Token & Kontextfenster: Jeder Schritt verbraucht Token (Eingabe + Ausgabe). Viele Schleifen ohne Grenzen werden teuer oder verlieren Kontext. Gute Agenten arbeiten mit Budget, Zusammenfassungen und klaren Abbruchregeln.
  • Prompt Engineering: Agenten brauchen stabile System- und Tool-Prompts (Rollen, Regeln, Output-Format, Fehlermodi), sonst werden sie unzuverlässig.

Vorteile von Agenten

  • Mehr als Text: Agenten können Daten holen, Aktionen ausführen und Ergebnisse dokumentieren – z.B. im CRM oder Projektboard.
  • Weniger Kontextwechsel: Statt fünf Tools manuell zu bedienen, orchestriert der Agent den Ablauf.
  • Schnellere Iterationen: Hypothesen prüfen, Varianten erzeugen, Tests planen – in Minuten statt Stunden.
  • Skalierbarkeit: Gleiche Methode für 5 oder 50 Kampagnen (mit Guardrails und Freigaben).
  • Wissensnutzung: Mit RAG kann der Agent auf interne Dokus zugreifen (z.B. Angebot, USPs, Tonalität) statt zu raten.

Wo kann ich Agenten einsetzen?

Überall dort, wo ein Prozess aus Denken + Nachschlagen + Handeln besteht. Im Online-Marketing machen Agenten besonders Sinn, wenn du wiederkehrende Entscheidungen mit Daten verbinden willst.

Online-Marketing (hoher ROI)

  • Google Ads / Meta Ads Manager: Performance-Daten abrufen, Anzeigentexte variieren, Budgetvorschläge erzeugen, Änderungen als Draft vorbereiten.
  • SEO-Copywriter: Keyword-Cluster aus Search Console/Analytics ziehen, Briefings erstellen, Texte schreiben, interne Links vorschlagen, Content in CMS als Entwurf speichern.
  • Lead- und Sales-Chatbot: Qualifizierungsfragen stellen, im CRM nachsehen, passende Case Studies aus RAG ziehen, Terminbuchung anstoßen.
  • Reporting-Agent: Wöchentliche KPI-Reports generieren, Anomalien markieren, Maßnahmen in Asana/Trello erstellen.

Andere typische Bereiche

  • Customer Support: Tickets klassifizieren, Standardantworten mit Unternehmenswissen (RAG) vorschlagen, Eskalationen erkennen.
  • Operations: Rechnungen prüfen, Daten in Systeme übertragen, einfache Freigabe-Workflows unterstützen.
  • Software-Engineering: Issues triagieren, Code suchen, Tests starten, Pull-Requests vorbereiten (mit Review-Pflicht).

Praxiserprobte Beispiele

Beispiel: Google-Ads-Agent für eine lokale Dienstleistung (Online-Marketing)

Ausgangslage: Du schaltest Google Ads für „Steuerberater Berlin“. Du willst jede Woche die Kampagnen effizient verbessern, ohne stundenlang Reports zu bauen.

Setup: Der Agent nutzt ein LLM (z.B. ChatGPT/Gemini/Mistral AI), hat Tools für Google Ads (Datenabruf), Google Sheets (Reporting) und eine Vektordatenbank mit deinen Angebots- und Brand-Guidelines (RAG).

Ablauf (konkret):

  1. Ruft die letzten 14 Tage Kampagnendaten ab (Impressions, CTR, CPC, Conversions, Suchbegriffe).
  2. Findet Ausreißer: z.B. Anzeigengruppe „Lohnbuchhaltung“ mit hohem CPC und niedriger Conversion.
  3. Schlägt Maßnahmen vor: Negative Keywords, neue Anzeigentexte, Landingpage-Hypothese.
  4. Erstellt 5 neue RSA-Varianten in deiner Tonalität (aus RAG: USPs, Pflichtformulierungen, No-Gos).
  5. Schreibt einen Report in Google Sheets + legt Aufgaben in deinem Projekttool an („Negatives prüfen“, „LP-Test A/B“).
  6. Wichtig: Änderungen werden als Draft gespeichert und erst nach deiner Freigabe live geschaltet.

Nutzen: Du bekommst jede Woche datenbasierte Vorschläge plus fertige Assets, ohne dass der Agent „blind“ am Budget dreht.

Beispiel: Issue-Triage-Agent für ein SaaS-Projekt (Software)

Ausgangslage: In GitHub kommen täglich Issues rein. Du willst schneller reagieren, ohne dass dein Team ständig Kontext nachliest.

Setup: Der Agent hat Tools für GitHub (Issues/PRs lesen), CI (Tests starten) und RAG auf eurem Engineering-Handbuch (Architektur, Coding-Standards, bekannte Bugs).

Ablauf (konkret):

  1. Liest neue Issues, erkennt Duplikate und taggt sie („bug“, „feature“, „support“).
  2. Fragt fehlende Infos nach (Repro-Schritte, Log-Auszug), wenn das Ticket unvollständig ist.
  3. Sucht in Doku/Code nach betroffenen Modulen und schlägt eine Ursache vor.
  4. Erstellt einen Fix-Draft als Pull Request mit Tests – aber markiert ihn als „Needs Review“.
  5. Postet eine verständliche Zusammenfassung für Maintainer (Risiko, betroffene Bereiche, Rollback-Hinweis).

Nutzen: Weniger manuelle Triage, schnellere Erstreaktion, besserer Wissens-Transfer – bei klarer Review-Pflicht.

Häufige Missverständnisse und Fehler

  • „Agenten sind autonom und treffen immer gute Entscheidungen.“ Nein. Ohne Grenzen, Tests und Freigaben machen Agenten teure oder falsche Aktionen.
  • „RAG verhindert Halluzinationen komplett.“ RAG reduziert sie, aber der Agent kann Text falsch interpretieren oder unpassende Dokumente ziehen.
  • „Mehr Tools = besser.“ Zu viele Tools erhöhen Komplexität und Fehlerrisiko. Starte mit 1–3 Tools mit klarem Nutzen.
  • „Ein riesiger Prompt löst alles.“ Agenten brauchen klare Rollen, Output-Formate und Fehlerroutinen – nicht nur lange Prompts.
  • „Der Agent darf direkt in Produktion schreiben.“ Gerade im Marketing (Budgets, Tracking) sind Drafts, Limits und Freigaben Pflicht.

Wie wirst du gut im Einsatz von Agenten?

  • Denke in Workflows: Schreibe deinen Prozess als Checkliste auf, bevor du ihn agentisch machst.
  • Beherrsche die Basics: Prompt Engineering (Rollen, Regeln, Beispiele), Token-/Kostenbudget, Kontextfenster.
  • Starte klein: Erst „Report erstellen“, dann „Vorschläge erzeugen“, erst danach „Änderungen vorbereiten“.
  • Baue Tests: Lege 10 echte Fälle an (gute/schlechte Daten), prüfe Output-Qualität und Fehlverhalten.
  • Nutze Logs: Speichere Tool-Aufrufe, Zwischenschritte und Entscheidungen. So findest du Prompt- und Datenfehler schnell.

Best Practices: Checkliste für zuverlässige Agenten

  • Ziel klar: Was ist „fertig“? Welche KPIs zählen? Welche Aktionen sind verboten?
  • Guardrails: Iterationslimit, Token-/Kostenbudget, Rate-Limits, Timeout, Fallback auf Mensch.
  • Tool-Design: Wenige, robuste Tools mit klaren Parametern (strukturierte Outputs statt Freitext).
  • RAG-Qualität: Gute Chunking-Strategie, Metadaten, Versionierung, Quellenanzeige.
  • Human-in-the-loop: Alles, was Geld ausgibt oder live schaltet, braucht Freigabe.
  • Evaluation: Regelmäßig messen: Trefferquote, Fehlerklassen, Zeitersparnis, Halluzinationsrate.
  • Sicherheit: Least-Privilege-API-Keys, getrennte Umgebungen (Sandbox/Prod), Audit-Trail.

Fazit und nächster Schritt

Agenten machen aus einem LLM einen praktischen „Mitarbeiter“, der Aufgaben nicht nur beschreibt, sondern mit Tools umsetzt – besonders stark im Online-Marketing, wenn Daten, Texte und Systeme zusammenkommen. Der Schlüssel ist nicht maximale Autonomie, sondern klare Grenzen, saubere Daten und Freigaben.

Nächster Schritt: Wähle einen wiederkehrenden Prozess (z.B. wöchentlicher Ads-Report) und baue einen Mini-Agenten mit genau einem Tool und einer klaren Ausgabe (z.B. Google Sheet + 3 Handlungsempfehlungen). Danach erweiterst du schrittweise.

Mini-Glossar verwandter Begriffe

  • Agentic AI / Agentische KI – Sammelbegriff für Systeme, die mit LLM-Entscheidungen mehrschrittig handeln.
  • Autonome Agenten – Agenten mit hohem Grad an Selbststeuerung; in der Praxis fast immer mit Grenzen und Freigaben.
  • Tool Calling / Function Calling – Mechanismus, mit dem ein LLM strukturierte Tool-Aufrufe (z.B. API-Calls) anstoßen kann.
  • RAG (Retrieval-Augmented Generation) – Architektur, bei der externe Dokumente vor der Antwort abgerufen und als Kontext genutzt werden.
  • Vektordatenbank – Datenbank für Embeddings, optimiert für Ähnlichkeitssuche (Similarity Search) und Metadatenfilter.
  • Embeddings – Zahlenvektoren, die Text/Bilder semantisch repräsentieren und Suche nach Bedeutung ermöglichen.
  • Prompt Engineering – Methoden, um LLMs mit klaren Anweisungen, Beispielen und Formaten zuverlässig zu steuern.
  • Token – Recheneinheit für Eingabe/Ausgabe; bestimmt Kosten, Geschwindigkeit und Kontextgrenzen.
  • Halluzinationen – plausible, aber falsche Aussagen eines LLMs; werden durch RAG, Tests und Guardrails reduziert.
  • Multiagentensysteme – mehrere spezialisierte Agenten arbeiten zusammen (z.B. Research, Writer, QA).
  • Copilot – Assistenzmodus: der Mensch führt, die KI unterstützt; oft sicherer als volle Autonomie.

Weiterführende Dokumentation (optional): LangChain Agents, LlamaIndex Agents, OpenAI Function Calling, Gemini Function Calling, Was ist RAG (AWS), Was ist eine Vektordatenbank (Pinecone).

Wenn du diese Praxisbeispiele und Templates nicht verpassen möchtest, abonniere den Blog auf meiner Webseite und folge mir auf LinkedIn.

Häufige Fragen

Was sind KI-Agenten (Agenten) im Zusammenhang mit LLMs?

KI-Agenten sind KI-Systeme, die ein Ziel bekommen und dann mehrschrittig arbeiten: Sie planen Teilschritte, nutzen Tools (z. B. APIs, CRM, Datenbanken), werten Ergebnisse aus und liefern ein fertiges Resultat. Meist steckt ein LLM (z. B. ChatGPT, Gemini oder Mistral AI) als Entscheidungs- und Sprachmodul dahinter.

Worin liegt der Unterschied zwischen Chatbot und Agent?

Ein Chatbot beantwortet Fragen und erstellt Texte. Ein Agent kann zusätzlich handeln: Daten abrufen, Systeme bedienen, Aufgaben anlegen, Entwürfe speichern oder Workflows ausführen – natürlich nur innerhalb definierter Regeln (z. B. Drafts statt Live-Änderungen).

Warum sind Agenten für Online-Marketing wichtig?

Weil Marketing aus wiederkehrenden Schritten besteht: Daten prüfen, Hypothesen bilden, Texte/Assets erstellen, Tests planen, Ergebnisse dokumentieren. Agenten verbinden LLMs mit Tools (Analytics, Google Ads, Sheets, CRM) und machen daraus einen durchgängigen Prozess – statt nur „Text generieren“.

Welche Vorteile haben LLM-Agenten gegenüber klassischen Automationen?

Klassische Automationen folgen festen Regeln. LLM-Agenten können zusätzlich variabel entscheiden (z. B. je nach KPI-Lage), Inhalte generieren (Anzeigen, Briefings, Reports) und mit RAG internes Wissen nutzen. Damit eignen sie sich besonders für Aufgaben, bei denen Daten + Sprache + Entscheidungen zusammenkommen.

Wie funktioniert ein Agent technisch (einfach erklärt)?

Typisch ist ein Loop: (1) planen, (2) Tool auswählen, (3) Tool ausführen, (4) Ergebnisse bewerten, (5) abschließen. Das LLM steuert Entscheidungen und Outputs, während deine Systeme die tatsächlichen API-Aktionen ausführen (z. B. Daten abrufen, Draft speichern).

Welche Rolle spielen Tools, APIs und Function Calling?

Tools/APIs sind der „Arm“ des Agenten. Über Function Calling (Tool Calling) erzeugt das LLM strukturierte Aufrufe (Parameter statt Freitext), damit dein Backend verlässlich Aktionen ausführen kann – z. B. Kampagnendaten lesen, Aufgaben erstellen oder Inhalte als Entwurf speichern.

Was ist RAG und wann brauchen Agenten eine Vektordatenbank?

RAG (Retrieval-Augmented Generation) holt passende Informationen aus deinen Dokumenten, bevor das LLM antwortet. Eine Vektordatenbank speichert dafür Embeddings und ermöglicht semantische Suche (z. B. Brand-Guidelines, Produktinfos, Preise). Das ist sinnvoll, wenn der Agent mit firmenspezifischem Wissen arbeiten soll, statt zu raten.

Reduziert RAG Halluzinationen vollständig?

Nein. RAG reduziert Halluzinationen, weil der Agent Quellen-Kontext bekommt. Trotzdem kann er Inhalte falsch interpretieren, falsche Dokumente ziehen oder Schlüsse ziehen, die nicht gedeckt sind. Deshalb sind Quellenanzeige, Checks und Human-in-the-loop wichtig.

Welche Marketing-Anwendungsfälle sind besonders sinnvoll?

Häufige High-ROI-Fälle sind: Google Ads/Meta Ads (Reporting, Varianten, Budgetvorschläge als Draft), SEO (Keyword-Cluster, Briefings, Content-Entwürfe, interne Links), Lead-/Sales-Chatbots (Qualifizierung, CRM-Abgleich, Terminbuchung) und automatisiertes Reporting (KPI, Anomalien, Maßnahmen-Tickets).

Kann ein Agent Google Ads automatisch optimieren und live Änderungen machen?

Er kann es technisch, aber Best Practice ist: nur als Draft vorbereiten und erst nach Freigabe live schalten. Zusätzlich solltest du Limits setzen (Budget, Iterationen, erlaubte Aktionen) und kritische Änderungen immer über einen Menschen freigeben lassen.

Was sind typische Fehler beim Einsatz von Agenten?

  • Zu viel Autonomie ohne Grenzen (führt zu teuren/unkontrollierten Aktionen).
  • Zu viele Tools (Komplexität und Fehlerrisiko steigen).
  • Unklare Ziele (kein „fertig“-Kriterium, kein KPI-Fokus).
  • Keine Logs/Evaluation (du findest Fehlerquellen nicht).
  • RAG schlecht umgesetzt (falsches Chunking/Metadaten, irrelevante Treffer).

Wie werden Agenten zuverlässig und sicher (Guardrails)?

Nutze Guardrails wie Iterationslimit, Token-/Kostenbudget, Rate-Limits, Timeouts, Sandbox-Umgebung und Least-Privilege API-Rechte. Für Marketing gilt: Alles mit Budget/Live-Schaltung braucht Human-in-the-loop (Freigabe).

Welche Bedeutung haben Token und Kontextfenster bei Agenten?

Jeder Schritt kostet Token (Input/Output). Viele Schleifen werden teuer und können Kontext verlieren. Gute Agenten arbeiten mit Budgets, Zwischenzusammenfassungen und klaren Abbruchregeln, damit Qualität und Kosten stabil bleiben.

Wie starte ich am besten, wenn ich Anfänger bin?

Starte mit einem kleinen Workflow: z. B. wöchentlicher Ads- oder SEO-Report. Baue zuerst einen Agenten mit einem Tool (z. B. Google Sheets) und einer klaren Ausgabe (KPI + 3 Maßnahmen). Danach erweiterst du Schritt für Schritt (zweites Tool, RAG, Drafts).

Was ist ein Multiagentensystem und wann ist es sinnvoll?

Ein Multiagentensystem verteilt Rollen auf mehrere Agenten, z. B. Research-Agent, Writer-Agent, QA-Agent. Das ist sinnvoll, wenn Aufgaben komplex sind und du Spezialisierung brauchst – aber es erhöht Aufwand, Kosten und Koordinationsbedarf.

Welche LLMs werden häufig für Agenten genutzt?

Häufig werden Modelle aus der Praxis wie ChatGPT, Gemini oder Mistral AI genutzt. Entscheidend ist weniger der Name als die Kombination aus: stabilem Tool Calling, gutem Kontextmanagement, RAG-Qualität und klaren Guardrails.